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Heimatabend im Januar

13.01.2026 von Piet Keusen

Mit einem pickepacke vollen Programm ist der Heimatverein Derendorfer Jonges ins neue Jahr gestartet. Zum Janua-Heimatabend stand ein Vortrag op Platt, die Jubilahrehrung und ein Bericht über den ambulanten Kinderhospizdienst auf der Tagesordnung, garniert mit Boodworsch en dr Mühl und lecker angerichteten Käsebroten.

Baas Piet Keusen begrüßte zum Start ins Jahr 2026 41 Jonges und Mädels, darunter auch als Gast Ratsfrau Franca Bavaj (SPD). Die kurze Tagesordnung war schnell abgehandelt und nache einem kurzen Vortrag auf Düsseldorfer Platt von unserem Mitglied Gregor Schraa konnten wir mit der Jubilarehrung starten. Gleich 14 Mitglieder hatten ein rundes Jubiläum ihres Vereinseintrittes zu feiern, eines sogar ein 50-Jähriges. Horst Fassbender war 1975 Mitglied der Derendorfer Jonges geworden und wie es bei uns üblich ist, gab es neben der Urkunde auch die Beitragsfreie Mitgliedschaft. Leider konnte Horst die Urkunde nicht persönlich entgegen nehmen. Das taten nur drei Jonges. Manfred Bohn und Harry Altenberg und Frank Kurkerewicz erhielten für 30 Jahre Mitgliedschaft die Goldene Ehrennadel und eine Urkunde.

Außerdem geehrt wurden für 30 Jahre Norbert Thelen, Günther Kurkerewicz, Winfried Kübler, Rüdiger Gutt und Berndt Fischer. Für 20 Jahre erhalten Marc Heldt, Saschas Hartmann, Achim Goldmann und Clemens Goeken eine silberne Ehrennadel mit Lorbeerblatt sowie eine Urkunde. Da sie es nicht zum Heimatabend geschafft haben, folgt die Übergabe später. Nachdem sich die Jonges an Blutwurst, Fleischwurst und Käsebrötchen, liebevoll angerichtet von Brigitte und Dagmar gestärkt haben, folgte ein emotionaler Vortrag unserer Mitglieder Chantal und Joachim Kurz über ihr Ehrenamt beim Abulanten Kinderhospizdienst in Düsseldorf.

Dort begleiten die beiden Kinder und junge Menschen mit lebensverkürzender oder lebensbedrohlicher Erkrankung und ihre Familien auf ihrem Lebensweg. Dabei steht nicht der Tod im Mittelpunkt sondern das Leben. Es war ein eindrucksvoller Vortrag, bei dem man gemerkt hat, wie wichtig und erfüllend dieses Ehrenamt sein kann. Mehr zur Hospizarbeit gibt es zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar vor dem Düsseldorfer Rathaus.

Der Nikolaus sagt Danke!

15.12.2025 von Piet Keusen

Zusammenhalt, Anerkennung, Gemeinsamkeit! Wer wissen will, wofür die Derendorfer Jonges stehen, kann den Heimatabend im Dezember als Blaupause nehmen. In der pickepackevollen Mühle erlebten die anwesenden Jonges und einige Damen einen tollen Dezember-Heimatabend mit einem ebenso pickepackevollen Programm. Danke sagenstand ebenso auf er Tagesordnung wie der Referent und eine weihnachtliche Tombola

Als Referent hatte sich unser Gast aus Myra auf den Weg gemacht. Und der Nikolaus erreichte die Buscher Mühle gerade rechtzeitig, nachdem Baas Piet Keusen die Vereinsangelegenheiten abgeschlossen hatte. Herbeigerufen von einem wundervollen Weihnachtslied op Düsseldorfer Platt - vorbereitet von unserem Mitglied Gregor Schraa.

Der heilige Mann hatte einen Sack voller Geschenke dabei. Geschenke für die Jonges und Mädels, die den Verein im Jahr 2025 auf besondere Art und Weise unterstützt hatten. Ehrenmitglied Michael Riemer spielte die Paraderolles des Nikolauses wie immer liebevoll. Er hatte keine Ruten aber vor allem viel Lob für die Derendorfer Jonges in seinem goldenen Buch. Lob etwa für die tolle Hilfe beim Verteilen des Derendorfers, beim Mühlentag, beim Familienfest an der Buscher Mühle oder wann immer der Heimatverein Hilfe benötigt hatte. Alle bekamen Geschenke. Jeder Anwesende bekam einen leckeren Weckmann von der Hercules Bäckerei und die Getränke des Abends gingen dank der Spenden auf Martin Graß, Dagmar Gatzen und Piet Keusen.

Aber der Nikolaus hatte noch mehr: eine Flasche Prosecco und ein Präsent der Münster Apotheke erhielten die anwesenden Helferinnen beim Mühlenfest: Dagmar Gatzen, Birgit Kuske, Ute Nürnberg, Brigitte Zowislo, Regina Arndt und Kerstin Behrens. Für die Verteilung des Derendorfers erhielten Paul Lohmann, Manfred Hebenstreit, Ralph Warnholz-Clever, Dagmar Gatzen und Lothar Kuska ebenfalls eine Flasche Killepitsch. Die bekamen auch Ernst Dominick, ein Hüter des Jonges-Archives an der Schwerinstraße, seine Teamkollegen Ralf Groß und Torsten Blunk konnten leider nicht persönlich anwesend sein.

Manfed Hebenstreit wurde für seinen tollen Einsatz beim Mühlentag und Familienfest gedankt, er hatte interessante Führungen angeboten und die Mühle den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht. Dank gab es auch für Mühlenengel Elfi Erber und Ralph Warnholz-Clever, der sich bei einigen Bauprojekten an der Buscher Mühle tatkräftig eingebracht hat. Der Nikolaus dankte noch der 1. Reserve der Derendorfer Schützen für die tolle Organisation des Jonges-Schießens sowie dem Vorstand für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Derendorfer Jonges. Mit großem Applaus und einem Präsent für den Nikolaus endete dann die Danksagung mit einem weiteren Weihnachtslied.

Zum Abschluss gab es dann die große Tombola, bei denen als Hauptpreis vier Hexenhäuser der Hercules-Bäckerei verlost wurden. Neben vielen Weckmännern gab es noch einige andere tolle Preise. So spendete Michael Mertens drei Paar Weihnachtssocken, es gab Glühweingutscheine für den Münsterplatz-Weihnachtsmarkt von Paul Maus, und selbst gebackene Jonges-Kekse von Dagmar Gatzen. So klang der Abend gemütlich aus.

Heimatabend mit Ex-Prinz

14.11.2025 von Piet Keusen

Einen besseren Gast hätten wir uns zum November-Heimatabend am Vorabend des Hoppeditzerwachens gar nicht wünschen können. Andreas Mauska, der ehemahlige Prinz Karneval der Landeshauptstadt Düsseldorf und Präsident der KG Regenbogen nahm die 44 Gäste im Brauhaus am Dreieck mit seiner offenen Art ganz schnell für sich ein, erzählte intime Details aus seiner Regentschaft und sorgte so für einen tollen Einstieg in die neue Karnevalssession.

Mauska war Prinz in der Jubiläumssession und erfuhr das schon zwei Jahre vorher. „Es war ganz schön schwer, sich nicht zu verplappern“, gestand er. Er hats aber geschafft und bei der Premiere sogar noch für eine Überraschung gesorgt. Zur Vorstellung im Rathaus erschien er nämlich in zivil und verwirrte so die Gäste, die fest mit ihm als neuem Prinz gerechnet hatten. „Manche beschwerten sich, dass sie ihre Wette verloren hatten“, lachte Mauska. „Dann verschwand er durch die Hintertür und stand plötzlich doch auf der Bühne. Zur Überraschung aller.

Mit Geschichten über das Ornat, die Narrenkappe mit acht Fasanenfedern, seine Venezia und die Kürung ging es weiter. 350 Auftritte hatte Prinz Andreas gemeinsam mit seiner Evi absolviert. Alle in einer schicken S-Klasse mit Wimpel vorn drauf. „Das hatte schon etwas“, so Mauska, „Das Auto war der Ruhepol zwischen den Auftritten.“ Allerdings war nicht alles Gold, was glänzt. Denn morgens zur Begrüßung gab es immer einen Killepitsch. „Denn alle waren der Meinung, das trinkst, du, die über 100 Kräuter tun dir gut.“

Die 350 Auftritte waren ein „Kracher“. Da war alles dabei, Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Vereine. „Es war eine wunderschöne Zeit!“ Die endete dann am Vorabend des Aschermittwochs. „Da steht man am Rathaus und bekommt die Narrenkappe abgenommen. Da sind einige sehr traurige Bilder entstanden. Das war emotional eine richtig große Nummer. Ich bin dem Düsseldorfer Karneval sehr dankbar, dass ich all das erleben durfte.“

Die Gäste dankten dem Prinzen für den tollen Vortrag und stellten noch lange einige spannende Fragen, so dass sich eine angeregte Diskussion rund um den Karneval, die KG Regenbogen und das Prinzdasein entwickelte. Es gab danach großen Applaus und zum Dank für diesen Vortrag überreichte Baas Piet Keusen die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

Der Heimatabend hatte mit einer Totenehrung der 44 anwesenden Mitglieder für unser verstorbenes Mitglied Willy Krüger begonnen, der im Oktober im Alter von 95 Jahren verstorben war. Danach zog Vizebaas Christian Feies eine zufriedene Bilanz des St. Martinszuges durch Derendorf. Der Baas berichtete zum Stand der Heizungsreparatur in der Buscher Mühle, Ralf Groß erzähle von der Arbeit im Archiv und lud noch einmal eindringlich alle Jonges ein, sich die Räume an der Schwerinstraße einmal anzusehen, Anschließend wurde mit Dirk Schiffer ein neues Mitglied aufgenommen. Schiffer ist aktueller Regimentskönig des St. Sebastianus Schützenvereins Derendorf und Mitglied der Gesellschaft St. Paulus. Anschließend übernahm der ehemalige Prinz Karneval und sorgte für einen wunderbaren Heimatabend.